Ich selber benutze keine Aquarienheizer mehr, da ich mir nur Aquarienbewohner ausgesucht habe, welche gut mit einer Temperatur um die 20-24 Grad auskommen.

Die meisten Fische kommen aber nun mal aus den wärmeren Regionen unserer Erde wie z.B. dem Amazonas.
Um hier optimale Lebensbedingungen zu schaffen wird oft eine Temperatur um die 25-26 Grad benötigt.
Diskusfische lieben es sogar noch Wärmer, um sie zu halten sollte man sogar  bis zu 30 Grad warmes Wasser anbieten.

Da Fische ihre Körpertemperatur nicht selber regeln können, wie wir Menschen oder Säugetiere, benötigen sie eben für Ihre Bedürfnisse angepasst temperiertes Wasser.

Dafür gibt es Aquarienheizungen entweder als Stabheizer, Bodenheizer (als Schlauch oder Matte)  oder integriert im Filter (Thermofilter).

Die Stabheizer oder auch Stabregelheizer genannt:

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Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Die Stabheizer sind wohl die gängigsten Aquarienheizer.
Das liegt am relativ geringen Preis und der wirklich simplen Installation, dazu werden die Heizer in der Regel an der Rückwand mit den mitgelieferten Saugnäpfen befestigt.

Man sollte hier eine Position im Aquarium wählen, welche gut umspült wird, damit sich die Wärme gleichmäßig im Aquarium verteilen kann.

Bevor der Heizer jedoch ins Aquarium kommt stellt ihr am  Temperaturregler die gewünschte Wassertemperatur ein.
Moderne Heizer sind mit einem Thermostat ausgestattet und schalten sich nur ein, wenn die Temperatur unter der eingestellten sinkt.
Ist die eingestellte Temperatur erreicht, schalten sich die Aquarienheizer aus.

Jetzt wie gesagt ins Aquarium damit und Stecker in die Steckdose, fertig.

Was meistens nicht so schön ist, das man die  Heizstäbe sieht, was nicht wirklich prickelnd ist.
Wer das nicht mag oder aufgrund seiner Einrichtungsvorstellung den Stabheizer nicht optisch vernünftig unterbringen kann, dem würde ich zu einer Bodenheizung raten.

 

Die Bodenheizung im Aquarium:

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Die Bodenheizung ist wohl die eleganteste Aquariumheizung, da man sie schlichtweg nicht sieht.
Nur sollte man sie vor der Aquarieneinrichtung einplanen, da sie entweder auf den Aquarienboden direkt unter den Kies kommt oder von außen  als Heizmatte unter das Aquarium.

Der große Vorteil der Bodenheizung gegenüber den Stabheizern besteht darin, das die Pflanzen wohl besser wachsen, wenn sie warme „Füße“ haben.
Ich selber habe damit keine eigenen Erfahrungen, da ich nie eine Bodenheizung besessen habe.

Die Variante im Aquarium als Matte oder Heizkabel wird bei Bodenheizungen vermutlich am meisten verwendet.
Die Heizmatte unter dem Aquarium ist dabei wohl die sicherste, da kein Stromfluss im Aquarium bei einem Defekt vorherrscht.
Etwas Nachteilig ist vermutlich die etwas schlechtere Wärmeübertragung, da es doch etwas mehr Energie braucht um durch die Aquarienscheibe das Becken zu beheizen.
Also wenn Bodenheizung, würde ich wohl zur „Im Becken Variante“ greifen, da sie auf dauer auch weniger Strom verbraucht.

 

Der Thermofilter:

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Der Thermofilter ist keine Heizung für sich, es ist ein Heizelement, welches im Außenfilter integriert ist. Der Vorteil  gegenüber einem Stabheizer ist die gleichmäßige Erwärmung des Wassers, da es ja schon aufgewärmt aus dem Filter kommt.
Wenn es einen Nachteil gibt, dann wenn der Filter kaputt geht, hat man beides nicht, weder Filter noch Heizer.

Ich hatte schon sehr viele Filter in meinem Leben, kaputt ging noch nie einer.
Ist natürlich keine Garantie, ich mag halt nur keine Panikmache wie bei einem Versicherungsvertreter  oder Nachrichtensprecher 😉
Die jeweiligen Risiken muss jeder für sich selber abwägen.

 

Welcher ist jetzt der beste Aquarienheizer?

Auf die Frage gibt es wohl keine eindeutige Antwort, da jede Heizung Ihre Vor- aber auch Nachteile hat.
Mein persönlicher Tipp, obwohl ich keine Heizung mehr benutze, wäre die Bodenheizung.

Die Bodenheizung ist nicht zu sehen, den Pflanzen tut es gut und der Bodengrund soll auch besser durchflutet werden, da Wärme nach oben steigt und gleichzeitig kühles Wasser in den Boden geht.
So können sich keine Gammelherde im Boden bilden.
Das sollte aber nur bei Kies gemacht werden, Sandboden wäre zu dicht und es käme zu unerwünschter Stauwärme unter dem Sand.

Wenn das Aquarium bereits eingerichtet ist, kannst Du einen Stabheizer nehmen oder besser noch den Thermofilter.