Willkommen

Willkommen auf meiner Seite, hier dreht sich alles um den vietnamesischen Kardinalfisch und um die Aquaristik allgemein.

 

Der Vietnamesische Kardinalfisch – Tanichthys micagemmae, 3 Jahre (stand 2011) sind mittlerweile nun schon vergangen, als die ersten Fische bei mir einzogen.

Von Anfang an war ich einfach nur begeistert , das waren bzw. sind genau die Fische die ich gesucht habe.

 

Wie alles begann.

 

Ich halte seit Jahren Aquarienfische, wie bei vielen Aquarianern hatte ich bestimmt von den verschiedenen Vertretern schon irgend etwas in meinen Becken.

Als vor Jahren der Hype mit den Süsswassergarnelen aufkam, war auch ich infiziert. Ich habe dann in verschiedenen Becken diverse Garnelchen gehalten und auch vermehrt.

Mein Crystal Red Aquarium

Mein Crystal Red Aquarium

Ich hatte leider Zeit und Platzmäßig nie das Glück einen Zuchtraum oder der gleichen zu besitzen, meine Aktivitäten beschränkten sich so auf  4 kleineren Aquarien und einem 240 Liter Becken.

Diese Menge war aber schon mehr als Ausreichend, was den Zeitfaktor anging.
Da ich in Berlin Wohne ist die Ausgangslage nicht gerade rosig was das Halten und vermehren von Bienengarnelen betrifft.

Das Wasser ist so hart wie die Berliner Mauer und erschwerend kommt dazu, das ich mein Warmwasser nur über Durchlauferhitzer bekomme.
– Zur Erklärung, wenn warmes Wasser durch Kupferleitungen fließt, kann sich das Kupfer im Wasser lösen. Süßwassergarnelen reagieren leider in der Regel mit dem Tod auf Kupfer.

Sprich vor jedem Wasserwechsel musste das Wasser erst mal aufbereitet werden. Für die jeweilige Garnelenart die Gesamthärte gesenkt mit verschiedensten Geräten zuerst Umkehrosmose später dann Mischbettharz.
Alles sehr aufwendig, vor allem wenn man bedenkt das die angesprochenen 4 kleineren Aquarien aus einem 128 Liter und 3 x 60 Liter Becken bestanden.

Macht zusammen mit dem 240 Liter Aquarium eine Gesamtlitermenge  von ca. 500 Litern. (Bodengrund und Einrichtung schon abgezogen)
Wer für diese Menge sein Wasser von einer Gesamthärte von über 20 DGH auf wenigstens die Hälfte wenn nicht sogar mehr bringen muss, der weiß was das für ein Aufwand war.
Dazu brauchte ich auch zu jedem Wasserwechsel temperiertes Wasser.
Zu Buntbarschzeiten war das kein Problem, Schlauch an den Wasserhahn, Warm und Kalt gemischt bis die gewünschte Temperatur erreicht war und voll laufen lassen, Fertig.

Geht wegen der Durchlauferhitzer leider nicht, wer hier jetzt vielleicht mitliest und denkt „Warum nimmt er dann nicht einfach das Kalte Wasser aus dem Hahn“ dem sei gesagt, das macht man wahrscheinlich  nur einmal, da das Wasser einfach zu kalt ist. Die Garnelen aber auch die Fische können es einem übel nehmen und im schlimmsten Fall versterben.

So nun wohne ich nicht in einem eigenen Haus, wo ich mir einen Tank o.ä. reinstellen könnte, ich lebe, wie so viele Aquarianer in einer Mietwohnung.
Wie nun das Wasser zumindest Temperaturmäßig aufbereiten?
Ich habe mir dazu eine kleine Nische erobern können ( ich habe meine Frau nett gefragt) dort kamen einige Becken in ein Regal und oben standen jeweils 2 x 20 Liter Wasserkanister, dazu hatte ich dann noch 2 weitere Kanister a 20 Liter also 80 Liter Wechselwasser. Da das für einen kompletten Wasserwechsel aller Becken nicht reichen würde sah der Ablauf dann in etwa so aus. Die kleinen Becken wurden 1 x in der Woche mit Wasserwechsel beglückt, bei jedem Becken habe ich 20 Liter gewechselt. Bei dem 240 Liter wurden dann 80 Liter gewechselt. Wer mitrechnet wird bemerkt haben, ich habe in der Woche 2 Wasserwechsel vorgenommen. Dazwischen musste ich immer min. 1 Tag warten bis sich das frische Kalte Wasser in den Kanistern über Nacht auf Zimmertemperatur aufgewärmt hatte. Und mal schnell die 4 Kanister auffüllen ging ja auch nicht, ich hatte das Wasser ja verschneiden müssen, also bevor hier das Leitungswasser in die Kanister kam musste erst mal Osmose-bzw. später dann das Wasser aus dem  Ionisierer rein, sprich das Bad war immer mit lustigen Sachen bestückt, bei der Osmose auch Stundenlang.

Da man nicht nur Wasserwechsel macht, sondern sich auch so um die Tierchen kümmert, und wenn es nur die stundenlange Informationsbeschaffung in Büchern bzw. dem Internet ist. Naja dann merkt man als Berufstätiger Familienvater es muss sich was ändern, irgendwie funktioniert das so nicht und Frauchen war ja nun irgendwann auch nicht mehr so begeistert- verständlicherweise.

Ich hatte auch nie soviel Glück mit den Crystal Red Garnelen was meine Lieblinge waren, irgendwie gingen die mir immer ein, wenn nicht immer sofort, dann doch irgendwann nach und nach immer mal eine.
Das schmerzt, nicht nur wegen dem Tier auch wegen der Kosten, die gab es und gibt es ja nicht umsonst.

Nun hatte ich wirklich alles versucht um sie Glücklich zu machen, vielleicht habe ich zu viel mit dem Wasser gepanscht o.ä. keine Ahnung, ich hatte dann jedenfalls irgendwann sagen wir mal einen „Aquarienburnout“.

Ich wollte und konnte einfach nicht mehr, die restlichen Tierchen wurden verkauft das große 240 Liter Becken und 2 der kleinen 60 Liter Würfel gleich mit, behalten habe ich das 128 Liter (80er) und 1 kleines.
Das 80er wurde leergeräumt nur in dem 60er befanden sich in dem Regal noch Red Fire Sakura Garnelen.

Ach so, der Mischbett-Vollentsalzer von Gralla (sehr gut übrigens)  und die Osmose Anlage sowie einiges an Kleinzeug wie, Filter, Schwämme, Massig an Bodengrund usw. ging alles bei Ebay und bekannten Aquarianern weg.

Es war wie eine Erlösung und im Nachhinein auch wenn es weh tat, doch die richtige Entscheidung.

Wer den Platz die Zeit und optimalerweise annähernd passende Wasserwerte von Natur aus hat, kann damit gut umgehen und es macht auch Spaß, aber meine Ausgangssituation passte nicht zu den Tieren die ich gepflegt hatte.

Ca. 1 Jahr war das Hobby auf Eis gelegt, das verbliebene 60 Liter Becken mit den Sakuras wurde natürlich gepflegt obwohl der Pflegeaufwand im Wasserwechseln und Pflanzen ausdünnen bestand.

Meine Red Fire Sakura Garnelen.

Meine Red Fire Sakura Garnelen.

Der Neubeginn

 

Wer schon ein paar Jahre sein Hobby pflegt und sich Intensiv damit beschäftigt, kommt davon irgendwie nicht wirklich los.
So war es natürlich auch bei mir.

Die Red Fire Sakura Garnelen hatte ich ja noch und dazu mein  80er Becken was leer stand.
Also begann ich ganz von vorne, nur diesmal sollte es eine „einfache“ Aquaristik werden ohne den ganzen Aufwand.

So wurde das 80er Becken im Wohnzimmer aufgestellt es kam Bodendünger von der Firma Dennerle rein, darauf ganz normaler Aquarienkies.
Ein Aussenfilter Installiert, eine Wurzel und ein paar Pflanzen rein, normales Leitungswasser rein und Abdeckung rauf.

Fertig.

Sozusagen die Standardbestückung, wer aufgepasst hat merkt, ich habe keinen Heizstab angebracht, das aus gutem Grund.
Als Besatz sollen die für meine Wasserverhältnisse passenden Garnelen eingesetzt werden. Die Red Fire sollten es werden.
Die mögen es einfach etwas Kühler.
Zimmertemperatur ist da genau richtig und der nette Nebeneffekt ich spare ne ganze Menge Strom, den die Heizstäbe verbrauchen doch einiges.

Das ganze passte nun genau in meine Vorstellung einer einfachen aber für beide Seiten passenden Aquaristik.

Das mit den Garnelen ist ja eine schöne Sache, aber in einem 80er Becken sehen die doch etwas verloren aus, ab und an huschen die mal durchs Becken aber in der Regel sind die eher am Boden oder auf den Pflanzen zu finden.

Es sollten also auch noch Fische rein.

 

Der Vietnamesische Kardinalfisch.

 

Die Ansprüche an die zu haltenden Fische waren: Zu den Wasserwerten passend, einfach zu halten, klein, ausgeprägtes Schwarmverhalten und keine Garnelenräuber.
Da ist die Auswahl schon mal stark eingeschränkt.

Was ich an Tipps bekommen habe war dann nachher eine Handvoll passender Fische.
Die meisten schieden schon aus bei den Temperaturansprüchen auch die Wasserhärte war ein K.O. Kriterium, übrig geblieben sind dann für mich zwei Arten, der kleine Endler Guppy und der vietnamesische Kardinalfisch.

Die Endler schieden dann aber schnell aus, da erstens das Schwarmverhalten so gut wie nicht vorhanden ist. (Ausser vielleicht beim Füttern)
Und was mir gar nicht gefällt ist, das die Weibchen in der Regel nicht wirklich Optisch ansprechend sind.
Es ist jetzt nicht so, das ich nur bunte Fische haben muss, nur könnte ich bei den Endlern entweder nur Mänchen nehmen oder eben wenn man es richtig macht im Verhältnis 1 zu 3.
Sprich ein Mänchen und 3 Weibchen. So hätte ich dann zu viele (in meinen Augen optisch nicht so ansprechende Fische)
Auch werden die Weibchen teilweise zu groß, was die Garnelenjungen schon mal das Leben kosten kann. (Ich hatte schon Endler)

Also blieb noch der vietnamesische Kardinalfisch. Normale Kardinalfische kannte ich ja schon und hatte diese auch schon gehalten und vermehrt.
Die kleine Variante war mir aber neu.
Das hatte auch einen guten Grund, die Fische wurden wohl erst 2001 entdeckt bzw. eingeführt.

Nach langem Suchen fand ich dann einen privaten Züchter im Internet.

Bei mir angekommen wusste ich schon, das sind genau die Fische die ich mir vorgestellt habe.
Alle meine Anforderungen waren erfüllt und die kleinen Kerle sind dazu noch sehr hübsch.

Perfekt.

Seitdem halte ich die Fische  und vermehre sie auch Fleißig, was nicht wirklich schwer ist.

Dazu aber auf den anderen Seiten mehr.

20 Kommentare

  1. Hallo Lars,

    meinen Glückwunsch zu Deinen Erfolgen mit dem kleinen Kardinal. Die Informationen
    auf Deiner Seite sind sehr gut. Was mich noch interesssieren würde, ab
    welcher Schwarmgröße man sie halten kann. Und, in welchem Bereich sie sich
    im Becken am meisten aufhalten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Norbert

    Antworten
  2. Hallo Norbert,

    Danke für das Lob.
    Die Mindestschwarmgröße liegt wohl bei 8 – 10 Tieren, das sollte für den Anfang gut gehen.
    Vermehren tun sie sich dann eh von selbst.
    Bei mir halten sie sich bevorzugt im Mittleren Bereich auf.
    Sie sind natürlich auch oben und unten zu finden, aber die Mitte ist am beliebtesten.

    Gruß Lars

    Antworten
  3. Hallo Lars,

    Danke für Antwort.

    In ferner Zukunft plane ich ein 80-100cm-Becken.
    Würdest Du mir bei gegebener Zeit einige Vietnamnesen
    verkaufen? Und hast Du einen Tipp, mit welchen anderen
    Zwergfischen sie sich vergesellschaften lassen?

    Nette Grüße

    Norbert

    Antworten
    • Hallo Norbert,

      das hört sich doch gut an mit dem Aquarium, es gibt fast kein schöneres Hobby.
      Wenn es soweit ist, dann frag noch mal per E-Mail nach, steht im Impressum.
      Zur Zeit habe ich z.B. nichts abzugeben, bin aber gerade an zwei neuen Ansätzen dran.

      Mit den Zusatzfischen: Das finde ich immer etwas schwierig, ich denke es gehen so einige, zumindest welche die zu den Temperaturen passen und Deine Wasserwerte vertragen.
      Wenn das geklärt ist, dann würde ich vielleicht welche für den Bodenbereich nehmen, z.B ein Trupp kleiner Zwergpanzerwelse? Oder Zwergbuntbarsche. Ich glaube Schneckenbuntbarsche könnten gehen.
      Informiere dich aber bitte erst genauer über die genannten Arten, das ist jetzt nur eine Überlegung. Und bei den Barschen, diese dürfen nicht zu groß werden.
      Ich selber halte meine Zwergkardinäle nur unter sich, na gut und 3 Ancistruswelse leisten Ihnen Gesellschaft. Die gehen auch, bedingt zumindest, da sie irgendwann zu groß werden bei einem 80er Becken. Ich habe sie noch aus Zeiten des 240 Liter Beckens.
      Sprich für den Bodenbereich passen andere Fische, nur in Ihrem Bereich würde ich sie alleine lassen.
      Ist sicher Geschmackssache, aber es macht irgendwie das Bild kaputt, wenn zwischen dem Schwarm immer andere Fische herumwuseln.

      Gruß,
      Lars

      Antworten
  4. Hallo Lars,
    ich bin bei meiner endlos langen Recherche, welche Fische man am besten mit Garnelen halten kann, über den vietnamesischen Kardinalfisch und damit dann auch über deine wirklich gute Website gestolpert. Ich denke, dass diese Fische den Weg in mein (noch kommendes 125-Liter Becken) finden werden. Allerdings würde ich gerne noch einen weiteren kleinen Schwarmfisch mit dazunehmen, wenn das nicht zu Problemen führt. Danke auf jeden Fall schon mal für die aufschlußreichen Infos auf deiner Seite.

    Gruß Dirk

    Antworten
    • Hallo Dirk,

      danke für das Lob.
      Ein weiterer Schwarmfisch könnte gehen, ich wäre nur gespannt welchen Du da nehmen würdest.
      Gerade temperaturmäßig könnte es ja schwierig werden.
      Viel Spaß auf jeden Fall mit den vietnamesischen Kardinalfischen.

      Gruß
      Lars

      Antworten
      • Hallo Lars,
        da ich nun seit einigen Tagen auch stolzer Besitzer einer Vietnamesen-Truppe bin, wollte ich mich doch nochmal melden. Schließlich hat deine Seite ja mit zum Entscheidungsprozess beigetragen.
        Und ich bin mit der Entscheidung mehr als zufrieden. Deshalb nochmal Danke für die Infos, die ich hier bekommen habe.

        Gruß
        Dirk

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        • Hallo Dirk,

          das freut mich und „Willkommen im Club“ wie man so schön sagt.
          Es hätte mich auch stark gewundert, wenn Du mit den Fischen unzufrieden wärst. 😉

          Gruß
          Lars

          Antworten
  5. Nette Beschreibung und weiterhin viel Erfolg bei der Fischzucht!

    Mit freundlichen Grüßen
    Aquarium Oase
    gez. Kevin Dupik

    Antworten
  6. Tolle Seite 🙂

    Ich habe die Fische jetzt seit ca 7 Monaten in einem 100 Liter Becken. Obwohl ich noch jede Menge Schnecken und Garnelen drin habe, vermehren sie sich wie die Karnickel.
    Hätte ich echt nicht gedacht, dass sie so vermehrungsfreudig sind. Muss wohl am Futter liegen, sie bekommen überwiegend Lebendfutter 😉

    Ehrlich gesagt – ist es mir schon zuviel, dauernd entdecke ich wieder Winzlinge – sind ja fast schlimmer als Guppies. 😉

    Aber hergeben werde ich sie nicht mehr – sie sind für mich der ideale Besatz – brauchen keine Heizung und können im Sommer aber auch mal hohe Temperaturen ab und schön finde ich auch das Schwarmverhalten, was sie öfters am Tag zeigen – einfach schön, wenn so um die 40 Tiere durchs Becken ziehen 🙂

    LG Susanna

    Antworten
    • Hallo Susanna,

      das stimmt schon mit der Vermehrungsfreudigkeit, nur sorgen die halbwüchsigen eigentlich dafür, das nicht alle durchkommen und das Aquarium überfüllt wird.
      Das mit dem Lebendfutter ist bestimmt ein wichtiger Faktor für eine Erfolgreiche Zucht, je besser die Umstände wie Wasserparameter und Futterangebot.je besser klappt das.
      Ich habe öfters Anfragen zwecks Nachwuchs, wenn du einige Abgeben möchtest, kann ich gerne den Kontakt für dich herstellen.

      Gruß,
      Lars

      Antworten
  7. Hallo,

    das ist eine sehr gute und informative Seite.

    Durch diese Seite, habe ich jetzt auch Nachwuchs. Die kleinen müssen erst ein paar Tage alt sein. Jetzt schaue ich fast jede Stunde ins Aquarium, um nach den kleinen zu schauen.

    Danke für die Seite.

    Antworten
  8. Hallo Lars,
    tolle Seite, super infos. Klasse Fische, die man in meiner Gegend leider nur über den Zoohandel beziehen kann. Habe mir ein Artenbecken mit Sewellia L.eingerichtet und wollte die Vietnamesen dazu tun, weil sie beide aus der gleichen Gegend kommen. Werde mir denke ich mal auch das Keilbecken nachbaue und geziehlt züchten. Ich habe auch ein Artenbecken mit Perlhuhnbärblinge, da bin ich mal auf Nachwuchs gespannt.

    Gruß
    Beate

    Antworten
    • Hallo Beate,

      Danke für dein Kommentar.
      „leider nur über den Zoohandel“, ich bekomme regelmäßig Mails mit Anfragen wo man die kleinen herbekommen kann.
      Ich selber vermehre im Moment ja keine, von daher hast Du Glück sie im Zooladen zu bekommen, da sie noch sehr selten sind.

      Die Sewellia finde ich auch klasse, sind schon auf meiner Wunschliste 😉

      Gruß,
      Lars

      Antworten
  9. Hallo Lars,

    heute bin ich auf Deine Seite gestoßen mit Google Treffer „Algenrennschnecke“ die ich auch im Becken habe 🙂

    Habe mit viel Interesse gelesen und möchte Dir danken für die tolle Seite und Arbeit die du Dir gemacht hast.
    Ich war auch überrascht über die Parallelen wo du und ich haben 🙂 Dauer deines Hobby’s, Einstieg, usw. usw.

    Liebe Grüße aus Stuttgart und ein guten Rutsch ins neue 2015

    Andreas

    Antworten
    • Hallo Andreas,

      ein gesundes Neues von mir.
      Das freut mich, das dir meine Seite gefällt.
      Mein Vorhaben für 2015, hier mal wieder etwas mehr zu machen.
      Ich hoffe bei den Parallelen hast du nur das Gute auch mitgemacht 🙂

      Danke jedenfalls für Dein Kommentar und viel Freude mit der Aquaristik.

      Gruß,
      Lars

      Antworten
  10. Hi Lars,
    eine sehr interessante Site hast Du da erstellt!
    Mir geht es gerade ähnlich wie Dir – nach einem 370-Liter-High-Tech-Amazonas-Becken und einer aquaristischen Pause starte ich nun neu mit einem 100-Liter-Low-Tech-Aquarium. Schnecken und Redfire sind schon drin. Mein Händler hat auch gerade Vietnamesische Kardinäle im Angebot. Da mein Wasser bereits im März 24°C hat (sehr helle Wohnung), zögere ich noch (so bin ich auch auf Deine Seite gestossen) mit Kardinälen. Meine erste Wahl sind daher Platys (fühlen sich bis 28°C wohl).
    Meine Frage: Hast Du Infos, ob sich die Kardinäle mit Platys vertragen? Was könnte gegen eine Vergesellschaftung sprechen?

    Beste Grüße aus Wien — Hermann.

    Antworten
    • Hallo Hermann,

      viel Spaß mit Deinem Low-Tech Becken, ich für mich bin ganz zufrieden wie es jetzt ist.
      Wesentlich enspannter, wenn man sich nicht wegen jedem Wasserparameter und sonstigem den Kopf zerbrechen muß.
      Ich denke es wird Dir gefallen.
      Mit dem Vergesellschaften der Kardinäle mit Platys habe ich keine Erfahrungen.
      Allerdings schwimmen im Aquarium meiner Tochter Platys, von daher ist mir das Verhalten bekannt.
      Ich hätte keine Bedenken die beiden Arten zusammenzusetzen.
      Was ich mir nur vorstellen könnte ist, das die Kardinäle sich gut verstecken werden, da die Platys sehr neugierig und aktiv sind.
      Das ist aber nur eine Vermutung, also würdest du sie nicht so oft sehen, sonst sollte es klappen.
      Mit der Temperatur müsste es auch gehen, hatte im Sommer ja auch schon Temperaturen über 26 Grad.
      Berichte mal ob es gut gegangen ist.

      Gruß,
      Lars

      Antworten
      • Hi Lars, danke für Deinen Kommentar!

        Mittlerweile sind die Platys eingezogen – 12 adulte Tiere. Du hast völlig recht damit, dass sie neugierig und aktiv sind; vielleicht sogar „neurotisch“. Ich weiss ja nicht, wie sie aufgewachsen sind (vielleicht zu hunderten im Zuchttank?).

        Jedenfalls haben sich die Garnelen gut versteckt und sind kaum noch zu Gesicht zu bekommen. Die Platys tun ihnen zwar nichts, müssen aber ziemlich bedrohlich wirken, wenn sie an der Oberfläche und die Seitenwände entlang wuseln.

        Jedenfalls habe ich beschlossen, vorerst keine weiteren Fische mehr dazu zu setzen, zumal es ja auch bald Nachwuchs geben könnte.

        Beste Grüße — Hermann.

        Antworten
        • Nachtrag: Seit wenigen Wochen habe ich 6 junge Platys zusätzlich im Tank. Die Garnelen haben sich nun auch an die Mitbewohner gewöhnt und ignorieren die Platys, wenn sie sich nicht gerade um das Futter streiten.

          Antworten

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